Alpi Lepontine NordLawinenlagebericht

Gültig für
Sonntag, 3. Mai 2026
Veröffentlicht: 2. Mai, 15:00
Höchste Gefahrenstufe
2 · MÄSSIG
Alpi Lepontine NordIT-21-VB-02
2

Die Gefahr von feuchten und nassen Lawinen wird im Laufe des Tages zunehmen.

Tendenz: Gefahr gleichbleibend

Gefahr nach Höhenlage

Alpin2Mäßig
Unterhalb der Waldgrenze1Gering

Aktive Lawinenprobleme

Nassschnee
Nassschnee
Oberhalb 2800 m
Größe2/5
HäufigkeitWenige
StabilitätSehr schlecht

Der Lawinenwarndienst verfügt derzeit nur über begrenzte Informationen, sodass die Lawinengefahr insbesondere in der betreffenden Region besonders gründlich untersucht werden sollte. Die Oberfläche der Schneedecke hat sich zu einer festen Kruste gefroren, wird aber im Laufe des Tages weicher. Mit fortschreitendem Tag und durch Sonneneinstrahlung wird die Lawinengefahr allmählich steigen. Nur vereinzelt sind Nassschneelawinen und Schneebrettlawinen möglich. Dies gilt insbesondere an sehr steilen, sonnigen Hängen in hochalpinen Regionen. Abgesehen von der Gefahr, verschüttet zu werden, sollte auch wegen der Gefahr, dass Lawinen Menschen mitreißen und Stürze verursachen, Zurückhaltung geübt werden. Touren im freien Gelände sollten frühzeitig begonnen und beendet werden.

Über etwa 3500 m, schattige Hänge: Die Schneedecke ist trocken und ihre Oberfläche besteht aus locker gebundenem Schnee auf einer Kruste, die in vielen Fällen stark ist. Dies gilt insbesondere am frühen Morgen. Unter etwa 2800 m: Die Schneedecke ist ziemlich homogen und ihre Oberfläche weist eine Melt-Freeze-Kruste auf. Nach einer klaren Nacht trifft dies besonders zu. Die hohen Temperaturen im Verlauf des Tages werden zu einer zunehmenden Feuchtigkeitsaufnahme der Schneedecke führen. Besonders an steilen, sonnigen Hängen unter etwa 2500 m liegt nur wenig Schnee.

Quelle: AINEVA Piemonte · Original-Lagebericht ansehen

Übersetzt (EN)

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